AUSSTRAHLUNG AUF
PHOENIX
am Sonntag,
24. Mai 2009,
um 13.15
und 22.30 Uhr

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Team

Markus Bräuer

Medienbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland EKD. Bis 2007 war der 41-jährige Theologe Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Zuvor ist er vier Jahre Persönlicher Referent von Bischof Wolfgang Huber gewesen. Seine erste Pfarrstelle hatte er an der Berliner Zionskirche.

 

 

Udo Hahn

Oberkirchenrat, Leiter des Referates "Medien und Publizistik" im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hannover; berufliche Stationen u. a.: langjähriger Leiter des Ressorts "Christ und Welt/Evangelische Kirche" bei der Wochenzeitung "Rheinischer Merkur" in Bonn; Autor und Herausgeber zahlreicher religiöser Sachbücher. Mit der Talkshow "Tacheles" setzt die evangelische Kirche im Fernsehen Akzente. Durch die Konzentration auf die Zehn Gebote ruft sie in Erinnerung, was diese Gesellschaft - Christen wie Nichtchristen - trägt.     

                  

Fritz Penserot

Fritz Penserot

Studierte von 1977 bis 1982 evangelische Theologie, Germanistik und Philosophie in Mainz und Heidelberg. Seit Anfang 1998 ist er Senderbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland für privatrechtliche Fernsehsender und für Phoenix. Was ihn an der Rundfunkarbeit der EKD reizt: "Kirche muss Position beziehen in der Gesellschaft. Sie muss dies in moderner Sprache tun. Denn sie hat immer noch eine hohe Akzeptanz. Um diese zu erhalten, müssen die kirchlichen Meinungen, Ansichten und Verbindlichkeiten in der Öffentlichkeit packend und überraschend aktuell diskutiert werden." Sein Lieblingsgebot: „Du sollst dir kein Bildnis machen“ – weil sich in diesem Gebot Gott der menschlichen Vorstellungskraft und damit dem menschlichen Zugriff entzieht.

 

Arnd BrummerArnd Brummer

Arnd Brummer, Chefredakteur des evangelischen Magazins chrismon, gefällt an den zehn Geboten, dass sie an die Menschen appellieren und nicht einfach nur Verbote sind. „Das ‚Du’ in ‚Du sollst Vater und Mutter ehren ...’  oder in  „Du sollst nicht töten..“ spricht persönlich an und deshalb wirkt es auch. Wenn es dort hieße: ‚Es ist verboten,  zu töten’, wäre das Gebot seiner Wirkung beraubt. Die Gebote sind stark, weil sie persönlich ansprechen.“

 

Ursula Ott Ursula Ott

Ursula Ott, 43, ist stellvertretende Chefredakteurin von chrismon. Sie hat sich als Reporterin (u. a. „Geo“, „Die Woche“) Kolumnistin (unter anderem „Brigitte“, „Sonntag aktuell“) und als Buchautorin einen Namen gemacht.

Zuletzt erschien „Schöner Scheitern – Warum es genauso schwer ist die Welt zu retten wie den richtigen Biergarten zu finden“ (dtv). Für ihre Artikel erhielt sie zahlreiche Journalistenpreise. Sie lebt mit Mann und zwei Kindern in einer Patchworkfamilie.
Mehr auf http://www.ursulaott.de/

Ursula Ott zu den 10 Geboten:
Alle reden von Werten und wie man sie vermitteln kann – die 10 Gebote sind ein Angebot
Es wäre schön, wenn man sie kennt wie das kleine Einmaleins und die Tonleiter. Damit alle dieselbe Grundlage haben, wenn sie sich darüber streiten.
Für mich persönlich bedeuten die 10 Gebote: Da geht´s lang. Das ist eine erfreulich klare Ansage.
Mein Lieblingsgebot: Du sollst nicht töten. Dass es die Todesstrafe gibt, finde ich den größten denkbaren Skandal.
Und unterschätzt wird das Gebot: „Du sollst den Feiertag heiligen.“ Hört sich zwar an wie von gestern. Ist aber regelrecht subversiv – ein Tag, der sich der Ökonomisierung des Lebens entzieht. Möge er lange erhalten bleiben!

 

Redaktion und Produktionsleitung:

Jürgen Koerth
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